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Kommando Spezialkräfte

Deutschlands militärische Spezialeinheit

Aufbau

Die Struktur und Organisation des KSK sieht folgendermaßen aus:

  • Stab,
  • Stabs- und Fernmeldekompanie (1 Stabszug, 3 Fernmeldezüge),
  • Fernspähkompanie,
  • Kommandokompanie 1 und 2,
  • Kommandokompanie 3 und 4 (Aufstellung erfolgte 1998),
  • Unterstützungskompanie,
  • Ausbildungs- und Versuchszentrum.

Die Fernspähkompanie ist für Erfüllung von Fernspähaufträgen, die im Interessebereich der im Einsatz befindlichen Truppen (KSK, aber auch reguläre Truppen) liegen. Gewinnung von Aufklärungsergebnissen und Überwachung wichtiger Geländepunkte gehören zu den Hauptaufgaben der Fernspähkompanie. Die Fernspähkompanie ist auch noch in zwei Bereiche aufgeteilt:

  • Der 1. Zug unterstützt die Kommandozüge bei ihren Operationen
  • Der 2. Zug operiert auf eigenständigem und konventionellem Wege

Jede Kommandokompanie besteht aus etwa 80 Mann. Jede der Kommandokompanien wird ihrerseits in eine Führungsebene und vier Kommandozüge unterteilt. Die Kommandozüge bestehen aus 4 Kommandotrupps a 4 Soldaten. Diese 4 Soldaten stellen die Grundeinheit eines jeden Kommandotrupps dar. Die Soldaten sind, soweit möglich, gleichgut ausgebildet. Selbstverständlich ist ein jeder von ihnen noch auf einem speziellen Gebiet geschult (z.B. spezialisiert auf: Waffen-, Fernmelde-, Pionierspreng-, Sanitätswesen oder Fremdsprachen). Die Kommandotrupps sind je nach Fähigkeiten und Aufgabenbereich frei einteilbar, was eine optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Kräfte bedeutet. Es soll zwar eine größtmögliche Flexibilität im Austausch der Spezialisten bestehen, dennoch wird sich jede einzelne Kommandotruppe weiter spezialisieren.

KSK Angehörige mit voller Ausrüstung

Die vier Kommandokompanien werden wie folgt aufgeteilt:

  • Der 1. Zug ist auf das Eindringen zu Lande spezialisiert
  • Der 2. Zug ist auf das vertikale Eindringen aus der Luft spezialisiert
  • Der 3. Zug ist auf jegliche amphibische Operationen spezialisiert
  • Der 4. Zug ist auf Operationen unter besonderen geographischen (z.B. Gebirge) oder meteorlogischen (z.B. Polarregionen) Verhältnissen spezialisiert

Durch diese Einteilung stehen Spezialisten für beinahe alle denkbaren Verwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete bereit.

Ohne die Unterstützungskompanie währe ein Einsatz des KSK, im Frieden sowie im Einsatz wohl nicht möglich. Diese Kompanie bildet das logistische Rückrat des KSK. Dieser umfangreiche Unterstützungsbereich (auch die Fernmeldetruppe fällt in diese Kategorie) ist für die Versorgung der Soldaten zuständig. Es gehört unter anderem zu ihren Aufgaben die Soldaten des KSK mit Ärzten und sonstigen Dienstleistungen zu unterstützen.

Das Ausbildungs- und Versuchszentrum ist für die Auswahl und Ausbildung angehender Kommandosoldaten verantwortlich. Außerdem steht es in engen Kontakt mit der Gruppe Weiterentwicklung, wodurch Grundsätze für Ausbildung, Führung und Einsatz ständig weiterentwickelt und erprobt werden. Weiter gehört dem Ausbildungs- und Versuchszentrum ein Pionierspezialzug an, der wenn nötig die Kommandotruppen unterstützen kann.

Das Kommando wird aus bewährten Soldaten zusammengestellt, die geeignet erscheinen den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Kommandosoldaten kommen vorwiegend aus den Truppengattungen der Fallschirmjäger, der Gebirgsjäger und der Fernspäher. Natürlich werden bei entsprechender Eignung auch Offiziere und Unteroffiziere anderer Truppengattungen in die Truppe aufgenommen. Von den ca. 1000 Kommandosoldaten sind etwa 850 Berufs- oder Zeitsoldaten. Hinzu kommen noch etwa 150 Grundwehrdienstleistende, die jedoch nur im Unterstützungsbereich tätig sind.

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Fragen, Anregungen oder Kritiken an Alexander I.
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