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Special Air Service

22nd SAS Regiment


Mobile Fighting Column im Irak. Vorne ein Land Rover mit MILAN Starteinheit. Weiter hinten der UNIMOG, ein Motorrad und weiter Fahrzeuge. © World of the Desert Rats Am 22. Januar wurde eine der Road Watch Patrols mit der Bezeichnung Bravo Two Zero in der Nähe eines Versorgungsweges abgesetzt um sich dort eine Stellung für weitere Auskundschaftungen zu graben. In dieser Nacht war es allerdings so kalt, dass der Boden zu hart zum Graben war. Das achtköpfige Team versteckte sich im Schutz der Felsen, wurde am nächsten Morgen jedoch von Zivilisten entdeckt worauf es zu heftigen Rückzugsgefechten mit irakischen Soldaten kam. Die Männer wurden voneinander getrennt und versuchten sich in einzelnen Trupps durchzuschlagen. Drei der Männer starben, vier wurden gefangengenommen(nach dem Krieg freigelassen). Nur ein Mann, Cris Rayan, entkam nach einem 7-tägigen 280 km langen Marsch bis an die Syrische Grenze.
Die offizielle Bodenoffensive mit regulären Truppen startete am 24. Februar und war bereits nach 100 Stunden beendet. Der Special Air Service spielte eine nicht unbedeutende Rolle in diesem Konflikt. Aufgrund der Patrouillen die weit ins Feindesland hinein gingen konnten essentielle Informationen beschafft werden, die den glücklichen Ausgang der folgenden Operation sicherstellten.
 
Am 16. März 1998 wurde der SAS in Albanien eingesetzt. Es war die Aufgabe eines vier Mann Teams den Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, Jack Welch zu retten. Zu diesem Zweck waren die Männer mit einem Land Rover ausgestattet und nachdem sie ihn ausfindig gemacht hatten, fuhren sie in Richtung Küste, wo sie von Hubschraubern in Empfang genommen wurden. Mit dem Land Rover fuhren sie direkt in den Laderaum eines Chinook, so konnte die Operation ohne Komplikationen beendet werden.

Der SAS war auch an der Suche nach Kriegsverbrechern in Bosnien beteiligt. In dem von britischen Streitkräften überwachten Sektor Banja Luka wurden mindestens 11 solcher Operationen unter Mitbeteiligung von UK Special Forces, also auch dem SAS, durchgeführt. Am 21. Dezember 1999 ergriffen rund 20 Männer des SAS den als Kriegsverbrecher gesuchten Stanislav Galic als mit einem Wagen durch den britischen Sektor fuhr. Der Zugriff erfolgte indem sein Wagen von zwei weiteren Wagen eingekeilt und zu stehen gebracht wurde. Daraufhin zerschlugen SAS Angehörige ein Fenster, öffneten die Tür und rangen ihn zu Boden. Danach wurde auf kürzestem Wege zum internationalen Gerichtshof ausgeflogen.

SAS Soldaten in Sierra Leone, Mai 2000 © cbc.ca Im Jahr 2000 nahmen Angehörige des SAS an der britischen Intervention in Sierra Leone teil. Im Laufe der Entsendung von britischen Truppen (ca. 800 Fallschirmjäger) Anfang Mai, die zunächst nur gekommen waren um britische Staatsbürger zu evakuieren, wurden auch 40 Angehörige des SAS entsendet. Zu einem späteren Zeitpunkt waren SAS Soldaten ebenfalls bei der, unter der Bezeichnung Operation Barras laufenden, Befreiung von 6 von 11 Angehörigen des 1st Bn Royal Irish Regiment teil. Diese wurden am 26. August 2000 von einer lokalen Miliz gefangen genommen. 5 der Geiseln konnten gegen moderne Technik ausgelöst werden, die Restlichen wurden erst nach dem Zugriff am 10. September befreit. Dieser Zugriff wurde, nachdem Bedenken an einer friedlichen Lösung auftauchten, von etwa 150 Paras (Fallschirmjägern) unterstützt durch SAS Soldaten durchgeführt. Die SAS Soldaten befanden sich vermutlich bereits vor dem Zugriff in der Nähe des Camps um so die Paras, welche mit Hubschraubern kamen, einzuweisen und die Geiseln befreien zu können. Die 6 Geiseln wurden erfolgreich befreit, es gab jedoch einen toten Para und mehrere Verwundete.

Zuletzt wurden Soldaten des SAS im Rahmen von Operation Enduring Freedom in Afghanistan eingesetzt. Gerüchteweise waren schon Ende September 2001 die ersten paar Männer des SAS im Land um sich der Nordallianz anzuschließen und so wichtige Informationen für zu sammeln. In diesem Zusammenhang wurden sie wahrscheinlich auch in ein erstes, eher sporadisches Feuergefecht verwickelt.
Gegen Ende des Jahres 2001 beteiligte der SAS sich an der Suche nach Angehörigen des Talibanregimes. Zumeist operierten die SAS Truppen, deren Stärke vor Ort teilweise über 150 Mann betrug, alleine ,um nicht mit anderen Spezialeinheiten ins Gehege zu kommen. Es wurden auf der Jagd nach Osama Bin Laden aber auch Einsätze mit amerikanische Spezialeinheiten durchgeführt. So führte die Suche nach Osama bin Laden einen 40 Mann Trupp aus Angehörigen von SAS und Delta Force in die Kaschmirregion.

SAS Soldaten in Afghanistan. Alle Mann in "Räuberzivil" ohne klar zuordenbare Uniform Ende November 2001 beteiligten sich SAS Soldaten zusammen mit regulären Truppen der US Streitkräfte, sowie Kämpfern der Nordallianz bei der Bekämpfung der plötzlich ausgebrochenen Revolte in der Festung Kalai Dschanghi, nahe Masar-i Sharif. In der Festung wurden etwa 450 vermeintliche Taliban - Kämpfer festgehalten. Am 25. November hielten sich zwei CIA Angehörige innerhalb der Festung auf um Verhöre durchzuführen, als plötzlich ein Aufstand ausbrach. Die Taliban überwältigten und töteten eine Vielzahl ihrer Bewacher der Nordallianz, bewaffneten sich und töten dabei auch einen der CIA Angehörigen. Der folgende Gegenangriff durch Kämpfer der Nordallianz wurde durch Soldaten des SAS und amerikanische Truppen unterstützt, wobei die US Truppen die Luftunterstüzung einwiesen. Der Kampf endete nach drei Tagen mit dem Tod fast aller Gefangenen.

Fast gleichzeitig wurden vier SAS Soldaten bei Kämpfen um weit ausgedehnte Tunnelanlagen in der Nähe von Khandahar verletzt, einer von ihnen kritisch. Es war eine der größten vom SAS ausgeführten Aktionen seit langem. Zeitungsberichten zu Folge war ein ganzes Squadron (knapp 60 Mann) am Kampf um den Höhlenkomplex beteiligt. Zwei der Männer wurden bereits verwundet bevor der Höhleneingang erreicht wurde, die anderen beiden beim weiteren Fortschritt des Gefechtes. Zum Ende des Kampfes wurden neben diesen vier Verletzten, die allesamt nach England ausgeflogen worden sind, 18 Tote, zahlreiche Verwundete und gefangen genommene gegnerische Kämpfer gezählt.
Vier SAS Soldaten, bei denen es sich vermutlich um die im November verwundeten handelt, wurden 2002 mit dem Conspicuous Gallantry Cross, welches lediglich eine Stufe unter dem Victoria Cross steht, ausgezeichnet.

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