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PzH 2000

Panzerhaubitze 2000


Kommandantenplatz einer PzH 2000 © Obi Der große, von der Grundform her rechteckige Turm bietet den restlichen vier Besatzungsmitgliedern ausreichend Platz. Der Geschütz- führer ist im hinteren rechten Teil des Turmes untergebracht. Der Platz des Geschützführers (Kommandanten) ist mit modernsten Feuerleit- und Kommunikationstechnik ausgestattet. Auf dem Bildschirm des Bordcomputers bekommt der Geschützführer den Feuerbefehl der Feuerleitstelle angezeigt, wodurch das Geschütz anschließend auf das Ziel ausgerichtet werden kann (Laut Hersteller kann bereits 30 Sekunden nach Informationseingang der erste Schuss getätigt werden). Außerdem verfügt der Kommandant über das von Hensoldt Systemtechnik gebaute Rundblickperiskop PERI-RTNL 80 welches mit einem Restlichtverstärker und einem Laserentfernungsmesser ausgestattet. Dieses Rundblickperiskop ermöglicht es dem Kommandanten die Umgebung zu beobachten und dem Richtkanonier beim direkten Richten Ziele zuzuweisen. An der Turmwand rechts des Kommandanten ist das herausnehmbare GPS Gerät (Global Positioning System) befestigt, außerdem zwei Lautsprecher die mit den zwei Funkgeräten rechts hinter dem Kommandantensitz gekoppelt sind. Außerdem befinden sich an der rechten Seite die Schalter zur Aktivierung der 46 mm Nebeltöpfe.

Platz des Ladekanoniers

Vor dem Kommandanten hat der Richtkanonier seinen Platz. Aufgrund der Nähe zum Geschütz, und der dadurch entstehenden Gefahr durch mögliche Rückstoßflammen und sich bewegende mechanische Teile, befindet sich an seiner linken Seite eine Plexiglasscheibe. Auf der rechten Seite befindet sich eine Art Joystick mit der er das Geschütz ausrichten kann. Sollte die dafür notwendige Automatik ausfallen kann er das Geschütz auch auf manuellen Wege ausrichten. Er hat ein Rundblickfernrohr welches sich auf versenkbar auf der Oberseite des Turmes befindet. Zum direkten Richten benutzt er ein nachtsichtfähiges Panzerzielfernrohr PzF TN 80 welches sich auf der vorderen rechten Seite des Turmes befindet.

Links des Geschützes, ebenfalls durch eine Plexiglasscheibe geschützt, ist der Ladekanonier 1 platziert. Vor ihm befinden sich die Anzeigen und Geräte zur Überwachung der pneumatischen Anlagen. Über dem Ladekanonier befindet sich eine Luke an der bei Bedarf ein MG3 montiert werden kann.
Hinter diesem Platz befindet sich der zur Mitte gedrehte Sitzplatz des zweiten Ladekanoniers. Seine Aufgabe ist die entsprechenden Treibladungen nach dem Geschoss zu laden und dann den Verschluss zu betätigen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Panzer-Modell.de

Die Treibladungen werden im hinteren Bereich des Turmes aufbewahrt. Dieser ist als abgegrenzter Stauraum konzipiert, der entweder 48 herkömmliche Treibladungen oder 288 neue Treibladungsmodule aufnimmt. Der Stauraum ist mit einer Art Sollbruchstellen versehen durch die die freiwerdende Energie bei einem möglichen Treffer nach außen entweichen kann.

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