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Wiesel 1

Rheinmetall

Wiesel 1 TOW

Wiesel 1 TOW bei der der Übung Cooperative Adventure Exchange '98 © BMLV.gv.at Der Wiesel 1 TOW ist die Panzer- abwehrvariante des Waffenträgers. Diese baut auf der gleichen Grundlage auf wie der Wiesel 1 MK, lediglich die Waffenanlage unterscheidet sich. Die technischen Merkmale wie Leistung sind also die gleichen wie beim MK. Nur an Stelle der Maschinenkanone ist der Wiesel 1 TOW mit der Panzerabwehrrakete TOW (Tube Launched, Optically Trackes, Wire Guided) ausgestattet. Mit dieser können Ziele bis zu einer Entfernung von 3750 m bekämpft werden. Durch das integrierte Nachtsichtgerät AN/TAS-4 ist die TOW Waffenanlage voll nachtkampffähig. Für die TOW Waffenanlage werden 8 Flugkörper mitgeführt. Einer befindet schussbereit im Abschussgerät, einer ist am Heck des Wiesels angebracht und sechs weitere sind im Inneren des Fahrzeugs verstaut. Im Gegensatz zum Wiesel 1 MK besteht die Besatzung des Wiesel 1 TOW aus drei Mann. Ein Fahrer, ein Richtschütze und der Kommandant. Deswegen ist der Wiesel 1 TOW im Heckbereich etwas höher.

Technische Daten:

Bezeichnung: Wiesel 1 MK Wiesel 1 TOW
Hersteller: Rheinmetall Landsysteme
Besatzung: 2 Mann 3 Mann
Gewicht: 2,8 t
Länge über alles: 3,54 m 3,31 m
Breite: 1,82 m
Höhe über alles: 1,82 m 1,89 m
Bewaffnung: 1 x 20 mm MK DM 6 Typ Rh 202 1 x TOW Abschussgerät
Munition: 160 x 20 mm schussbereit
240 x 20 mm intern
8 x TOW Flugkörper
Motor: 87 PS starker 5 Zylinder Diesel von VW mit Turbolader von Audi
Geschwindigkeit: 70 km/h
Tankkapazität: 80 l
max. Reichweite: 300 km
Steigfähigkeit: 60%
Querneigung: 30%
Watfähigkeit 0,5 m
Kletterfähigkeit: 0,4 m
Grabenbreite: 1,2 m
spez. Bodendruck: 3,6 N/cm²

Wiesel 1 LLAufklFz

Wiesel 1 TOW bei d Speziell für die Luftlandeaufklärungs- kompanie 310 wurde auf Basis des Wiesel 1 TOW ein leichter Spähpanzer entworfen. Zu diesem Zweck führte Rheinmetall umfangreiche Umbaumaßnahmen durch. Die TOW Waffenanlage wurde komplett entfernt und dafür das Fahrzeugdach erhöht. Die Sitze für die 3 Besatzungsmitglieder (Kommandant, Späher und Fahrer) wurden umplatziert. Um eine effektive Spähtätigkeit zu ermöglichen wurde die AOZ 2000 Optik auf einem neigbaren, bis zu 3 m ausfahrbaren Hubmast installiert. Darüber hinaus verfügt der Spähpanzer über das Führungs- und Kommunikationssystem FaKoM mit dem der Kommandant jederzeit aktuelle Informationen über die jeweilige taktische Situation, also z.B. die Stationierung feindlicher Verbände, abrufen kann. Zur Kommunikation sind moderne Funkgeräte installiert (VHF – SEM 80/90, HF – HRM 7400) . Zum Eigenschutz ist das Luftlandeaufklärungsfahrzeug mit einem MG3 auf einer Freirichtlafette ausgestattet. Zusätzlich ist der Besatzung eine Granatpistole zugeteilt. Nach Ablauf der Testphase besteht ein Bedarf an insgesamt 12 dieser Aufklärungsfahrzeug.

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