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Wiesel 2

Rheinmetall

Wiesel 2 Pionier-Erkundungstrupp

Wiesel 2 Pionier-Erkundungstrupp bei einer Präsentation. © Rheinmetall Landsysteme Der seit März 2001 im Truppenversuch befindliche Wiesel 2 Pionier-Erkundungstrupp wäre, sofern es die finanzielle Lage zulässt, eines der nächsten Wiesel 2 Muster welches die Bundeswehr gerne in ihrem Fahrzeugpark sehen würde. Das Fahrzeug wurde speziell auf die Bedürfnisse der Pionier-Luftlandeverbände ausgelegt und soll ihnen eine Effektive Pioniertätigkeit ermöglichen. Er dient unter anderem als Führungsfahrzeug um die Pioniertätigkeit zu koordinieren. Weitere Aufgaben die der Pioniererkundungstrupp wahrnehmen soll, sind das Einrichten eigener und Räumen/Markieren feindlicher Sperren, die Erkundung von Sperren, Gelände und Wegmöglichkeiten. Um diese Aufgaben erfüllen zu können verfügt der Pioniererkundungstrupp neben Führungsausstattung (Funkgeräte, GPS...) unter anderem über ein Minensuch- und Markierungssatz für den Sperreinsatz, ein Zündgerätesatz für den Sprengeinsatz, ein Entfernungsmessgerät und ein Schlauchboot für Gewässererkundung.

Wiesel 2 Gefechtsstandtrupp

Wiesel 2 Gefechtsstandtrupp © Rheinmetall Landsysteme Der ebenfalls getestete Wiesel 2 Gefechtsstandtrupp soll mobilen Verbänden als Führungsfahrzeug dienen, so dass sie nicht auf irgendwelche Infrastruktur ange- wiesen sind. Das System zeichnet sich durch hohe Operativität und Mobilität aus. Die Besatzung des Fahrzeugs besteht aus Fahrer, Kommandant und Kommandeur. Ihnen steht modernste Elektronik zur Datenaufnahme, Datenweiterleitung und Datenverarbeitung zu Verfügung. Diese modernen Führungsmittel wie z.B. HEROS-2/1 welches bei Befehlsgebung, Operationskontrolle und Lagefest- stellung unterstützten oder auch das Gefechtsstandfernmeldenetz BIGSTAF sind wesentlicher Bestandteil dieser Tätigkeit und tragen zur effektiven Führung bei. Außerdem befinden sich mehre Funkgeräte, ein Datenverschlüsslungsgerät, ein GPS-Gerät und weitere Geräte an Bord.

Wiesel 2 LePzMrs 120 mm

Wiesel 2 Mörser 120 mm © Rheinmetall Landsysteme Auch der Wiesel 2 Mörser 120 mm wurde bei der Bundeswehr, wo er unter der Bezeichnung lePzMrs (leichter Panzermörser) auftaucht, in Augenschein genommen. Diese Mörserversion wäre die gewünschte Ablösung für den inzwischen Altersschwachen Mörserträger auf Basis des M113. In dieser Rolle würde der Wiesel durch Bekämpfung von Bodenzielen als Unterstützungseinheit für Fallschirmjäger, Gebirgsjäger und Jäger dienen. Die Besatzung des Wiesel 2 Mörser 120 mm setzt sich aus Fahrer, Truppführer und einem Ladeschützen zusammen. Die Hauptbewaffnung ist ein knapp 1,60 m langer rücklaufgelagerter 120 mm Mörser. Nachgeladen wird der Mörser durch den Ladeschützen in waagerechter Lage unter ABC und ballistischem Schutz. Die Ausrichtung der Waffe erfolgt durch automatische Positions-, Richtungs- und Höhenbestimmung des modernen Bordcomputers innerhalb kürzester Zeit. Ausgelöst wird der Mörser dann durch ein elektrisches Signal. Mit dem Mörser können Ziele bis auf eine Entfernung von 6 km bekämpft werden. Dabei lassen sich Kadenzen von 3 Schuss in 20 Sekunden oder Dauerfeuer von 18 Schuss in 3 Minuten realisieren. Beim Schuss wird der Wiesel 2 Mörser durch zwei am Heck angebrachten ausgefahrene Stützfüße in seiner Position gehalten. Sollte er dennoch verrücken, wird dies durch den Bordcomputer erfasst und beim nächsten Ausrichten des Mörsers mitberechnet.

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