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FN (Fabrique Nationale)

MAG 58/GPMG/L7/M240


M240 Varianten

M240D auf einem LAV Das M240 ist die erste bei den US Streitkräften eingeführte Version des MAG 58. Es handelt sich hierbei also um die schon genannte Koaxialversion, die für Panzer und ähnliche Fahrzeuge vorgesehen war und in dieser Funktion noch immer verwendet wird. Sie unterscheidet sich von der Infanterieversion des MAG 58 durch das Fehlen von Zweifuss, Visier und Tragegriff. Auch eine Schulterstütze ist nicht vorhanden, stattdessen ist ein kurzer Anschlagspuffer montiert. Das Gasregulierungssystem entspricht ebenfalls nicht dem des MAG 58, ein Drehregler ist nicht mehr vorhanden. Um die Feuerrate zu ändern muss in dieser Konfiguration der Lauf ausgebaut werden. Außerdem wurden diverse Kleinteile die zuvor aus Aluminium waren gegen stabilere Stahlteile gewechselt. Das M240C ist ebenfalls ein solches KoaxialMG und wird z.B. in M2 und M3 Bradleys verwendet. Es unterscheidet sich nur in der Art der Munitionszuführung, die hier von rechts geschieht.
Ergänzend wird durch FN Manufacturing inc. ein Aufrüstkit angeboten, der es ermöglicht das M240 innerhalb kürzester Zeit in eine Infanterieversion umzubauen. Dieser GMAK (Ground Mount Adaptation Kit) enthält eine Schulterstütze in Skelettbauweise (ähnlich dem PKM), ein Pistolengriff, ein Kollimatorvisier und Zweifuss sowie Tragegurt.

Das M240D ist ebenfalls eine Fahrzeug bzw. Fliegergestützte Variante des M240. Es ähnelt aber eher der Infanterieversion, da z.B. der Drehregler für die Gasregulation vorhanden ist. Nur Pistolengriff und Schulterstütze fehlen, diese wurden durch Spatengriffe (?? aus dem eng.-> spade grip; siehe Bild oben) ersetzt. Findet in dieser Variante auch Verwendung als BordMG in Hubschraubern.

Die Infanterieversion des M240 hat die Bezeichnung M240G erhalten. Diese ist dem entsprechend mit einer Schulterstütze, Pistolengriff, Mündungsfeuerdämpfer, Zweifuss und Visier. Die Technik entspricht dem des MAG 58. Eine verbesserte Version ist das M240B die neben einigen leichten Modifikationen einen Handschutz mit Hitzeschild und eine Weaverschiene zur Montage von Optiken erhielt.

L7A1/A2

Britisches L7A2 Bei den L7 Varianten handelt es sich um die für die britische Armee hergestellten Lizenzbauten des MAG 58. Den Wünschen der britischen Armee entsprechend wurden diverse kleine Änderungen vorgenommen. Die erste Version, das L7A1 sollte für die stationäre Rolle einen schwereren Lauf aus einem Materialmix erhalten, der sicherstellt das sich die Waffe nicht zu sehr erhitzt. Aufgrund von nicht realisierbaren Fertigungstoleranzen scheiterte dieses Projekt. An Stelle dessen gab man einen Kit aus, der Dreifuss, eine spezielle Optik und zwei normale Läufe enthält um der stationären Verwendung gerecht zu werden. Die aktuelle Version L7A2 unterscheidet sich nur in geringem Maße vom MAG 58. Der Gasregler besitzt 10 statt der üblichen 3 Einstellungsmöglichkeiten des MAG 58. Die Schulterstütze besteht aus Kunststoff und der Gaszylinder wäre für die Aufnahme eines schwereren Laufes geeignet. Eine weitere sinnvolle Verbesserung ist der nun höhenverstellbare Zweifuss. Außerdem wurden unter anderem kleinere Verbesserungen an der Munitionszuführung vorgenommen.

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