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Heckler & Koch

Pistole P8


Merkmale

Testmodell Modell der P8 © luger Die kompakt gestaltete Pistole P8 besteht aus einem Materialmix, der sich aus Polymerkunststoff und Metall zusammensetzt. Durch Verwendung von Kunststoffen an geeigneten Stellen kann das Gewicht der Waffe niedrig gehalten werden ohne Qualitäts- oder Funktionseinbußen zu erleiden. Im Gegenteil, Kunststoffe eignen sich durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Chemikalien und Rost bei trotzdem hoher Festigkeit hervorragend für die Verwendung an nicht zu sehr mechanisch beanspruchten Teilen der Waffe. So bestehen z.B. Griffstück und Magazin der P8 aus Kunststoffen.

Das Griffstück besteht Polyamid, einem hochfesten Kunststoff der darüber hinaus noch mit Glasfasern und Einlagen aus Stahl verstärkt ist. Das Griffstück welches in einem Winkel von 107º angeordnet ist wird mit Hilfe eines Spritzgussverfahrens relativ schnell und kostengünstig hergestellt. Die Stahleinlagen befinden sich an Stellen besonders hoher Beanspruchung wie z.B. im Bereich des Schlittenfanghebels, als auch am hinteren Ende des Griffstücks, wo die Einlagen unter anderem als Schlittenführung dienen. Auf Vorder- sowie Rückseite befindet sich ein während des Gusses aufgebrachtes Quadratmuster welches zusammen mit den angerauhten Seitenflächen ein gute Griffigkeit in allen Situationen sicherstellt.

Detailaufnahme der halbdurchsichtigen Kunststoffmagazine © www.ccfa.com Der Magazinhalter befindet sich am hinteren Ende des Abzugbügels wo er sowohl von links als auch von rechts bedient werden kann. Auch sonst ist die Pistole für Linksschützen geeignet, obwohl der Sicherungshebel auf der linken Waffenseite angebracht ist. Dieser kann in zwei verschiedene Positionen gebracht werden: "S" wie sicher in der unteren Stellung in der der Hahn blockiert ist und "F" wie feuerbereit in der oberen Stellung. Kleine Vertiefungen am unteren Ende des Griffstückes stellen sicher das man auch ein verdrecktes Magazin herausziehen kann.
Der Abzugsbügel ist entsprechend der Verwendung als Militärwaffe größer als vergleichbare Abzugsbügel von Sportwaffen, da auch ein Schiessen mit dicken Winterhandschuhen möglich sein soll. Der Abzug wird über die gewohnten Single Action/Double Action Modi betätigt. Unter dem Lauf ist eine 60 mm Aufnahmeschiene in das Griffstück integriert, welche die Möglichkeit bietet Lampen oder Laser für besondere Aufgaben zu montieren.

Der 189 mm lange Schlitten der P8 besteht aus Schlagbolzen, Auszieher und anderen Kleinteilen. Er wird aus hochwertigem Stahl gefertigt und durch eine Oberflächenbehandlung, die eine Wärmebehandlung mit verbundener schwarzer Oxidierung beinhaltet, gegen Korrosion und Verschleiß geschützt. Am hinteren Ende weist der Schlitten auf beiden Seiten acht Fingerrillen auf die Rutschfestigkeit beim Durchreptieren garantieren. Ebenfalls auf dem Schlitten befindet sich das Visier, welches aus Rechteckkimme und Balkenkorn besteht die in einer Schwalbenschwanzaufnahme fixiert sind. Zur besseren Sichtbarkeit bei Dunkelheit sind auf der Rückseite ein bzw. zwei Kontrastpunkte angebracht. Außerdem trägt der Schlitten noch die bundeswehrspezifischen Inschriften wie Modellnummer, Adler, und Abnahmezeichen und Jahr.

P8 Pistole ohne Magazin © www.ccfa.com Der Lauf, der 108 mm lang ist, verfügt über ein normales Zug- und Feldprofil anstatt den in der USP Familie üblichen Polygonlaufes. Dies geht auf eine Forderung der Bundeswehr zurück. Der Lauf weist sechs rechtsdrehende Züge auf.
Die Munitionsversorgung erfolgt über ein 15 Schuss fassendes Magazin welches aus Kunststoff gefertigt ist. Vorteil des verwendeten Kunststoffes ist, dass er halbdurch- sichtig ist wodurch sich der Füllstand jederzeit ohne Probleme überprüfen lässt. Ein anderer Vorteil ist das trotz Stahleinlagen geringe Gewicht von ca. 50 g. Außerdem ist nur noch die Magazinfeder aus Metall, der Rest aus hochwertigem Kunststoff.

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