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AK-47 Serie

Avtomat Kalaschnikow 1947

Allgemeines

Selten weckt eine Waffe solch unterschiedliche Assoziationen wie die AK-47. Während des Kalten Krieges war sie Machtsymbol der kommunistischen Staaten und fand in dieser Rolle weite Verbreitung. Sie wurde im Laufe der Zeit die Standardwaffe von über 50 Staaten und fand auch darüber hinaus viele Nutzen. Obwohl die AK-47 bei vielen Staaten, wie dem Ursprungland Russland, offiziell außer Dienst gestellt, nimmt die AK-47 Ära kein Ende. Gerade arme Länder wissen die Kalaschnikow aufgrund ihrer kostengünstigen Beschaffung und enormen Zuverlässigkeit zu schätzen. Dies ist auch der Grund für die hohe Verbreitung unter irregulären Kräften wie Freiheitsbewegungen, Guerillas und Terroristen.

AK-47 in ihrer ursprünglichen Version © Kalashnikov

Schon lange lassen sich die Produktionszahlen der Kalaschnikow, die in unzähligen Länder produziert wurde bzw. noch wird, nicht mehr überblicken. Vorsichtige Schätzungen gehen von über 70 Millionen produzierten Exemplaren seit 1949 aus.

Entwicklung

Während des zweiten Weltkrieges änderte sich die Auffassung von dem, was eine moderne Infanteriewaffe sei, stark. Zunehmend setzten die verschiedenen Nationen auf automatische Waffen als Ersatz für ihre Standardgewehre mit niedriger Kadenz. Gerade Russland bekam gegen 1943 den Nutzen und die Flexibilität der neuen Waffen, die oftmals auf deutscher Seite eingesetzt wurden, zu spüren. Damit war der Bedarf an eignen automatischen Waffen, die vorher eher ein Schattendasein fristeten, geweckt.

Die eigentliche Entwicklungsgeschichte der AK-47 begann jedoch schon zu einem früheren Zeitpunkt, und zwar mit der Verwundung des Panzerkommandanten Michail Timofeijewitsch Kalaschnikow bei der Schlacht von Brjansk im Oktober 1941. Da er von diesem Zeitpunkt an nicht mehr aktiv bei der Verteidigung seines Heimatlandes mitwirken konnte, suchte sich der sein Heimatland liebende Kalaschnikow eine Alternative mit der er zur Vaterlandsverteidigung beitragen wollte. Bereits im Lazarett machte sich der technikbegabte Kalaschnikow mit den technischen Prinzipien von halb- und vollautomatischen Waffen vertraut und konnte so schon während seines Genesungsurlaubes erste eigene Entwicklungen anstellen. Diese führten zu Fertigstellung eines ersten Versuchsmodells einer Maschinenpistole im Kaliber 7.62 x 25 TT. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Kalaschnikow bereits in einer entsprechenden Entwicklungsabteilung der Roten Armee.

Experimentelle Kalaschnikow von 1946. Die große Ähnlichkeit zur fertigen AK-47 ist bereits gegeben.  © Kalashnikov

1944 entwickelten Kalaschnikow und sein Team aufgrund einer Ausschreibung ein erstes Modell des Selbstladkarabiners der einmal zur AK-47 werden sollte. Erstmals wurde hierbei das Kaliber 7,62 x 39 mm vorgesehen. Auf dieser Basis entwickelte er ein Sturmgewehr welches 1947 vorgestellt wurde. Die nach diesem Jahr bezeichnete AK-47 konnte sämtliche Ausscheidungen für sich entscheiden und wurde 1949 von der Roten Armee akzeptiert und die Einführung beschlossen. Kalaschnikow erhielt dafür den "Stalin-Preis" und zog kurz darauf zum Rüstungskombinat in Ischewsk, wo die Produktion der Kalaschnikow anlief.

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