AK-47 Serie
Avtomat Kalaschnikow 1947
Bis 1951 dauerte die Produktion der ersten Ausführung an. Da aber scheinbar Probleme mit dem modernen Blechprägeverfahren auftraten, schwenkte man wieder auf die aufwendigere
Fräsetechnik um. Bei dieser wurde das Gehäuse nun wieder auf herkömmliche Weise aus einem Schmiederohling gefertigt, anstatt aus Blech gestanzt zu werden. Diese Fertigungstechnik sollte 1954 leicht modifiziert
werden, blieb in ihren Grundzügen jedoch erhalten.
Es sollte weitere 5 Jahre dauern, bis sich das Prägeverfahren auch auf russischem Boden etablierte und endgültig ausgereift war. Während dieser Zeit wurde weiter an dem Konzept
der AK-47 gefeilt. Die dabei entstandenen Neuerungen und das Prägeverfahren führten zur Entwicklung der AKM, welche 1959 offiziell eingeführt wurde.
Während dieser der ganzen Zeit entwickelte sich die AK-47 zum Exportschlager schlechthin. Anfangs kam dies dadurch, dass die UdSSR Waffen als auch Baupläne an andere Staaten des Warschauer Paktes lieferten um diese zu unterstützen.
Aber auch andere Länder erkannten die Qualitäten der AK-47. Die leichte Handhabung, die niedrigen Kosten, die Robustheit und die große Effektivität der Waffe machten sie ideal für viele Staaten. Überall auf der Welt wurde die AK-47
fortan in Lizenz oder als bloße Kopie gefertigt. Sie wurde in großen Stückzahlen in China (Typ 56), Polen (PMK), Ungarn (AKM-63), Korea (Typ 58), Jugoslawien (M-70) und vielen anderen Staaten hergestellt. Aber auch unzählige kleine Waffenschmieden und Familienbetriebe in
"Dritte Weltländern" stellte simple Kopien der Ak-47 her und stellten damit ihren Anteil zur heutigen enormen Verbreitung der Ak-47. Die AK-47 und ihre Abarten sind also noch heute auf fast jedem Kontinent vertreten und damit auch in unzählige Konflikte eingebunden.
Technik
Die Ak-47 ist ein normaler Gas- drucklader mit Drehkopfverschluss. Das heißt, dass nach der Schussabgabe Gas aus dem Lauf in das über dem Lauf liegende Gasrohr abgezweigt wird. In diesem befindet sich das Gasgestänge welches nun nach hinten getrieben wird, wodurch wiederum der Verschlusskopf gedreht und gelöst wird.
Der Verschluss gleitet nun nach hinten und zieht dabei die verschossene Patrone aus dem Patronenlager und wirft sie bei der weiteren Rückwärtsbewegung aus. Nach dem Anschlag bewegt sich der Verschluss unter Einwirkung der Schließfeder wieder nach vorne. Bei der Vorwärtsbewegung erfasst der Verschluss eine neue Patrone
aus dem Magazin und führt diese zu. Nach Verrieglung des Verschlusses kann die Prozedur erneut ablaufen.
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