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Saco Defense

M60

M60/M60D

In Stellung gegangenes M60 Team Das M60 ist ein vollautomatisches Maschinengewehr im Kaliber 7,62 x 51 mm. Es wird massenproduktionstauglich aus Blechprägeteilen und Kunststoffelementen gefertigt. Trotz dieser modernen Fertigungsmethoden ist das M60 kein Leichtgewicht und kostete zum Einführungszeitpunkt das vierfache eines MG42.
Zu den Hauptbaugruppen zählt unter anderem der von Innen hartverchromte Lauf an dem der Zweifuß, das unverstellbare Korn, die Gasabnahme und der Gaszylinder befestigt sind. Der Lauf ist zur Erhöhung der Langlebigkeit zusätzlich mit einer Stellit-Beschichtung versehen. Die nächste große Baugruppe ist das Gehäuse welches fast alle funktionsrelevanten mechanischen Teile enthält. An dem Gehäuse sind der Tragegriff und das hintere, einstellbare Visier befestigt. An der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein Spannhebel zum manuellen bewegen des Verschlusses. Nach oben hin wird das Gehäuse durch einen aufklappbaren Gehäusedeckel abgeschlossen in dem sich die Technik zum Nachziehen des Munitionsgurtesgurtes befindet. Bei hochgeklapptem Deckel, z.B. wenn nachgeladen wird, kann man einen Blick ins Patronenlager werfen. An der unteren Seite des Gehäuses befindet sich der Pistolengriff mit der Abzugstechnik. An der linken Seite des Pistolengriffs befindet sich der Feuerwahlhebel der in zwei Stellungen gebracht werden kann. In der unteren Stellung S (Safe) ist die Waffe gesichert, in der oberen Stellung F (Fire) ist das M60 auf Vollautomatik gestellt. Am Ende des Gehäuses wird beim M60 die Schulterstütze befestigt.

M60 auf einem Humvee montiert Das Gassystem des M60 wurde so konzipiert, dass es unter allen Umständen automatisch den richtigen Gasdruck beibehält. Aus diesem Grund besteht keine Möglichkeit die Gasmenge zu regulieren. In der Praxis hat sich dieses System des M60 überhaupt nicht bewährt. Im Gegenteil, dass M60 ist sehr pflegebedürftig und anfällig. Bei starker Verschmutzung des Gassystems kommt es zu schwankenden Kadenzen oder im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall des MGs. Eine weitere Folge dessen war, dass das M60 unter Umständen weiterfeuerte, obwohl der Abzug nicht mehr betätigt wurde. Ein weiteres schwerwiegendes Manko des M60 ist, dass der Lauf sehr schnell erhitzt, aber aufgrund der Konstruktionsweise nicht schnell genug gewechselt werden kann. Da sich der Tragegriff am Gehäuse und nicht am Lauf befindet, musste der heiße Lauf mit speziellen, an das Schützenteam ausgegebenen Asbesthandschuhen gewechselt werden.

Das M60 kann als Infanteriewaffe genutzt werden, zusätzlich gibt es aber unzählige Möglichkeiten das M60 stationär zu nutzen. Neben unzähligen Befestigungsmöglichkeiten auf Fahrzeugen (z.B. M4 Montagesystem) kann das M60 auch von einer Dreibeinlafette (z.B. M122) abgefeuert werden. Gespeist wird das M60 durch einen 100 Schuss fassenden Zerfallgurt, der meist in einer am M60 befestigten Box ist oder auch lose dranhängt.

M60D

Das M60D Maschinengewehr unterscheidet sich durch das Fehlen der Schulterstütze und des Pistolengriffes. Dafür befindet sich am Ende des MGs eine spezielle Halte- und Abzugsvorrichtung. Auch das hintere Visier ist ein anderes und es ist kein Handschutz montiert. Es gibt allerdings auch normale M60 in dieser Konfiguration.

Technische Daten:

Bezeichnung der Waffe: M60 M60D
Hersteller: Saco Defense
Kaliber: 7,62 x 51 mm
Magazin: 100 Schuss fassender Zerfallgurt Zerfallgurt
Gewicht: 10,43 kg 11,30 kg
Länge: 1,10 m
Lauflänge: 56,0 cm
Feuerrate: 550 Schuss/Min
Mündungsgeschwindigkeit: 853 m/s
effektive Schussweite: 1000 m
1800 m (Dreinbeinlafette)
1000 m
max. Schussweite: 3725 m


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